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Niedrig Wasser am Rhein, tolle Fahrt auf der Mosel

Ich weiß, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Es war im Moment etwas stressig und ich hatte daher nicht so viel Zeit. Da mein letzter Post schon so lange zurück ist, gibt es natürlich wieder einiges zu berichten.

Der Pegel am Rhein ist im Moment wirklich sehr niedrig, oft hatten wir Probleme ins Wasser zu kommen und es war nicht immer einfach für alle. Für mich ist es natürlich dank des Harbeck 550 SRK Kipptrailers kein Problem irgendwo ins Wasser zu kommen, mit diesem Trailer kommt man eigentlich fast überall ins Wasser. Trotzdem wollte ich die Kippfunktion so gut wie es auch nur geht vermeiden, da durch das Kippen über die Kielrollen vom Trailer Auffahrrampe Alu fuer Slipstelle bzw. Boot Rampeein großes Gewicht auf dem Holzkiel von meinem Bombard C4 lastet. Mein Bombard C4 Schlauchboot wiegt immerhin über 300 KG inkl. Sprit, das ist ein ordentliches Gewicht und belastet den Holziel bei jedem Slipvorgang mit Kipprahmen nur unnötig. Ein bekannter von uns hatte dann Auffarrampen aus ALU in seiner Garage gefunden und die Idee gehabt, diese einfach an der Kante unserer Stamm-Rampe zu installieren. Wir haben diese dann immer an unserer Slipstelle an der Kante angelegt (siehe Foto) und konnten so ziemlich tief ins Wasser fahren. Es ist zwar etwas umständlicher, hat aber eigentlich immer ganz gut geklappt. Irgendwann war dann aber auch mit den Auffarrampen aus ALU Ende!

MoselWir hatten uns dann entschlossen, mal für einen Tag an die Mosel zu fahren. Denn Serdar brauchte mit seinem neuen Valiant 550 Sport beim Slippen deutlich mehr Wasser unterm Kiel als ich mit meinem Bombard C4. An der Mosel hatte wir tolle bedingungen, es war ordentlich Wasser vorhanden. :-) Serdar hatte die Slipstelle am Campingplatz von Winningen vorgeschlagen, Kosten 10 Euro inkl. Plarkplatz. Ich kannte diese Rampe noch nicht, hatte mich also darauf eingelassen. Als wir dann morgens vor Ort waren, war ich aber wirklich erschrocken! Es war nur ein ganz kleiner Steg vorhanden, welcher nicht mal so lang wie mein Schlauchboot war, ansonsten war der Steg auch sehr unstabil. Der Parkplatz war nicht direkt an der Rampe, man musste also nach dem Slippen erst ein mal das Auto umständlich an einem anderen Ort parken und dann zu Fuß zurück zur Rampe latschen.

Wenn man bedenkt, was man in Roermond Hatenboer für ca. 12 Euro alles geboten bekommt, dann sind die 10 Euro in Winningen wirklich nicht der Hit! Da wir es nicht mehr ändern konnten und ich auch keine andere Rampe suchen wollte, sind wir dann mit den Booten in Winningen ins Wasser.

Mit den Booten sind wir dann erst mal runter zum Rhein und haben uns dort alles angeschaut, später sind wir dann hoch bis nach Cochem, da wir dort etwas Essen wollten. Die Landschaft war ein Traum!

Wer auf der Mosel einmal fahren möchte, sollte aufgrund der Schleusen auf jeden Fall Leinen, einen Bootshaken und genügen Fender dabei haben. Aber das sollte eigentlich sowieso bei jedem zur Standard-Ausstattung gehören. Bei den Schleusen stehen auf der Mosel meistens immer zwei zur Auswahl. Eine automatische für kleine Boote sowie eine große, welche in der Regel vom Schleusenmeister bedient wird. Bei der großen Schleuse kann es passieren, dass die Binnen-Schiffer vorfahrt haben und man dann warten muss, bis diese die Schleuse passiert haben. Bei den kleinen Schleusen passen meist nur 3 kleinere Boote rein und es sollte unbedingt beachtet werden, dass die maximale Länge der Boote eingehalten wird! Alle Infos zu den Mosel Schleusen findet ihr wie immer beim WSV.

Ansonsten kann ich sagen, dass die Fahrt auf der Mosel wirklich wunderschön war und wir auf jeden Fall wieder kommen werden, die nächste Tour wird dann wohl in direkt hinter Cochem beginnen, geeignete Slipstellen und Rampen an der Mosel habe ich bereits gefunden und diese natürlich unter Slipstellen.info eingepflegt. Solltet Ihr noch Rampen an der Mosel kennen, würde ich mich freuen, wenn Ihr diese in der Liste einpflegt.

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