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Garmin 723xsv Kartenplotter mit Echolotfunktion ausprobiert

Ich habe im Boot ja eine Musik-Anlage von der Firma Garmin bzw. Fusion verbaut und mein Kartenplotter war bisher ein HDS7 Carbon von der Firma Lowrance. Meine Überlegung war daher, vielleicht auf einen Kartenplotter der Firma Garmin zu setzen, da Garmin hier ja mit einer netten Oberfläche für die Fusion Geräte wirbt. Der HDS7 Carbon konnte das Radio zwar auch sehr gut steuern, aber wie das bei Garmin aussah und funktionierte interessierte mich schon. Beim HDS7 Carbon hatte mich vor allem gestört, dass wenn ich den Kartenplotter ausschaltete auch das Radio mit ausging. Da ich das Fusion MS-WB670 ja versteckt verbaut habe, war das wieder einschalten des Radios dann immer sehr umständlich.

Also hatte ich mal geschaut, was die Garmin Palette an Kartenplottern so her gibt und mich am Ende für den Garmin GPSMAP 723xsv Kartenplotter mit Echolotfunktion entschieden und von einem Händler auch einen ganz netten Preis erhalten.

Vorher hatte ich mich noch informiert, ob der Garmin auch Karten im AT5 Format unterstützen würde, denn so hätte ich wieder die kostenfreie OpenSeaMap-Karte nutzen können. Nach etwas Recherche musste ich feststellen, dass das AT5 Format nicht unterstützt wird, dafür jedoch Karten im Vektorformat, welche ähnlich sind und ebenfalls von OpenSeaMap zur Verfügung stehen. Als der Plotter dann zuhause war, habe ich diesen natürlich direkt an meinem 12Volt Netzteil angeschlossen und getestet, dabei musste ich leider feststellen, dass neuere Firmware-Versionen von Garmin Karten im Vektorformat nach 90 Tagen automatisch deaktivieren.

Als ich den Garmin Kartenplotter GPSMAP 723xsv mit Echolotfunktion dann weiter eingerichtet habe, musste ich im weiteren Verlauf feststellen, dass die Garmin Menüführung leider nicht so übersichtlich wie beim Lowrance war und überhaupt hatte ich mir den Garmin viel innovativer vorgestellt. Es sieht meiner Meinung nach alles ziemlich altbacken aus und ich hatte mir das Gerät wesentlich moderner vorgestellt.

Leider hatte ich es verpasst mich vorher ausführlich über das Gerät zu informieren aber natürlich geht das nicht immer so und daher muss man die Geräte oft auch einfach ausprobieren, auch wenn mich das hier natürlich einiges an Lehrgeld kostet.

Was mich an dem UI jedoch massiv gestört hat, ist die Tatsache das man Overlays (Verbrauch, Uhrzeit, Tiefe, Wassertemperatur, etc.) auf den Karten nur relativ starr darstellen kann und auch der Hintergrund der Overlays immer schwarz ist, das nimmt auf einem kleinen 7″ Display ziemlich viel Platz weg. Auch kann man die Overlays auf der Karte nicht platzieren, wie man möchte, die Positionen sind vorgegeben und lassen sich nicht ändern. Das war ich vom Lowrance natürlich anders gewöhnt, denn hier kann man die Overlays lustig auf der Karte hin und her schieben und auch deren Größe, Farbe etc. verändern wie man möchte.

Aber nun gut dachte ich mir, ich habe das Gerät ja hauptsächlich auch gekauft, weil ich die Fusion Oberfläche nutzen wollte. Also habe ich das Gerät eingepackt, bin damit zum Boot gefahren und habe es dort in das NMEA2000 Netzwerk gehangen. Ich konnte dann das Radio über den Plotter einschalten und mir die Fusion-Oberfläche anschauen. Umgehauen hat mich das Ganze jedoch nicht, im Display hat man im oberen Bereich eine Statusbar wo man den aktuellen Titel sieht und die Lautstärke und auch den Titel ändern kann, was natürlich auch wieder viel Platz weg nimmt.

Gestört hat mich auch der Metall-Bügel, es war leider keine Durchführung für die Kabel vorhanden, welche aus dem Steuerstand kommen und so hätte ich in den Bügel ein Loch fräßen müssen.

Letztendlich hat mich das alles nicht so überzeugt und ich hatte mich daher wieder nach einem Lowrance Gerät umgeschaut. Sicher ist der Garmin Kartenplotter ein tolles Gerät und der Funktionsumfang ist wirklich auch sehr gut, aber für mich so leider nicht das Richtige. Vorher hatte ich ja ein Lowrance HDS7 Carbon und nun hätte ich dann gerne ein Lowrance HDS7 Live gekauft. Als ich mit meinem Händler telefonierte hatte um mich nach Preisen zu erkundigen, fragte dieser mich jedoch, wieso ich kein Raymarine Axiom+ Gerät nehmen würde. Die Raymarine Axiom+ sieht wirklich nett aus und hat mich dann am Ende auch überzeugt, diese mal zu testen. Mehr dazu dann später mehr.

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